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Ja, wir besorgen uns erst heute, manchmal auch erst am 24. Dezember den Weihnachtsbaum.

Das kam natürlich zunächst dadurch, dass wir – die gestressten Eltern – vorher keine Zeit fanden mit den Kindern einen Baum zu besorgen – und der Papa hatte – ehrlich gesagt – allein auch keine Lust.
Sehr schnell hat sich dann ergeben, dass die Kinder entschieden haben, dass der Baum genommen wird, der unter den Augen anderer keine Chance hat, genommen zu werden.
Auch wenn der Baum eine abgebrochene Spitze, eine Doppelspitze, oder eine kahle Stelle hat, oder etwas schief ist und „unbalanciert“ wirkt. Die Kinder meinten: Der soll wenigsten zu Weihnachten schön aussehen!
Gesagt, gekauft – manchmal auch gegen den Rat des Verkäufers.
Der muss Weihnachten auch festlich sein! Kinderwort – basta!
… und am leichtesten findet man diese Randgruppen der Weihnachtsbaumgesellschaft natürlich kurz vor Schluss. Und so fahren wir erst heute los – oder vielleicht doch erst morgen …Widersprüchlich wie Kinder manchmal sind, wurde natürlich nicht thematisiert, ob man überhaupt Bäume fällen soll um sie für ein paar Tage zu schmücken und dann der Verbrennung zuzuführen. Weihnachtsbäume sind eben Weihnachtsbäume – das ist ihre Bestimmung! Kindermund!

Heute ist es eine schöne Tradition mit meinen fast erwachsenen Töchtern kurz vor Heilig Abend noch einen Weihnachtsbaum zu „retten“!
In diesem Sinne wünsche ich allen ein Weihnachtsfest ihrer Tradition und alles Gute für das neue Jahr!

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