A40 wird Fußweg Die Leute im Ruhrgebiet!
Heute war eine der am meisten befahrenden Autobahn, die A40, von Duisburg bis dort Dortmund über mehr als sechzig Kilometer für den KFZ-Verkehr gesperrt.
Und – dies sei vorweg genommen – es war wie immer: Stau! Diesmal aber fröhlich und gut gelaunt. Auf der „Mobilitätsspur“ stauten sich die Skater und Radfahrer und auf der Tischspur stauten sich die Fussgänger.
Aber sonst war nichts wie immer, Party und Kleinkunst, gute Laune und Rücksichtnahme prägten das Bild über die sechzig Kilometer. Es gab viel zu sehen, viel mitzumachen und viel zu quatschen auf der Strecke. So sind wir nicht bis Dortmund gekommen, wie eigentlich geplant – macht aber nix.
Es war einfach toll zusehen, wie drei Millionen Menschen friedlich und phantasievoll ihre Mobilitätsschlagader und sich selbst gefeiert haben.
Das hat wohl auch viele andere angelockt, wie haben Menschen aus den Niederlanden (wen wundert es, die mussten ja nur geradeaus fahren ;-), aus Frankreich und Dänemark und aus den anderen Bundesländern gesehen.
Neben mir sagte jemand: „Das hätte wir in Bayern nicht hingekriegt, wir haben nichtmal genug Leute um die Autobahn zu füllen!“
Was gab’s noch: 22.000 Tische, 44.000 Bände, 3000 Dixi-Klos, 8000.000 l Mineralwasser, 12.000 Helfer und und und …
Wie groß und abgedreht die Aufgabe auch sein mag, „wir im Revier“ rocken das und: drei Millionen können ganz friedlich feiern.
Tolles Event! Ich lebe gerne hier!

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