Pörtingsiepen


Kurze Geschichte der Zeche Poertingsiepen

Die Anfänge der Zeche Pörtingsiepen gahen auf die Zeit der Abtei Werden zurück. Doe Konzessionen wurden durch den Werdener Abt 1777 und 1779 erteilt. Der Name der Zeche geht auf den Haus Pörting zurück, zu den Wäldern das Gebiet gehörte in dem das Kohlefeld lag. In einem Gutachten von 1823 heißt es „Das Waldgrundstück ist ein Theil der vorlängst getheilten Fischlaker Mark, welches dabei der später aufgehobenen Abtey Werden zugefallen und von der derselben selbst benutzt wurde. In demselben befinden sich ein Kohlebergwerk, welches mehrere Schächte, Stollen, Haldeplätze und einen englischen Weg zur Abfuhr der Kohlen hat.“
Zunächst arbeitete die Zeche im Stollenbau, 1808 wurde ein Schienenweg zur Abfuhr der Kohlen ein hölzerner Schienenweg zum Kohlemagazin an der Ruhr in Betrieb genommen.
Das Stollenmundloch lag ca. 1250 m westlich von Haus Scheppen.
1837 begann man mit dem Tiefbau. Das Teufen des Schacht 1 hatte 1835 begonnen; er war 32 m tief.
Ab 1838 begannen die Eigentümer die Grubenfelder und benachbar Zechen zusammenzufassen. 1860 wurde die Gewerkschaft „Vereinigte Pörtigsiepen“ gegründet.
1873 begann die Abteufung des Schachtes 2, dem späteren Hauptförderschacht.
1880 stellte Schacht 1 die Förderung ein, blieb aber noch für Fahrung und Wetterführung in Betrieb.
Bis 1897 wurden weitere Gruben, Zechen und Felder zu Ver. Pörtingsiepen hinzugefügt.
1906 kam es zu einem einem Zusammenschluss mehrerer Zechenbetriebe zu einer Aktiengesellschaft.
1927 wurden die Tagesanlagen Umgebau und der bis dahin über Schacht 2 verwendete Malakowturm wurde durch ein modernes Fördergerüst ersetzt. 1937 wurde mit dem Abteufen des Schachtes 3 begonnen, der 1938 in Betrieb genommen wurde.1943 ist mit 1980 Beschäftigten die höchste Förderleistung mit fast 631.000 Tonnen Kohle erbracht worden.
Im Jahre 1954 Schacht 3 von der sechsten -der tiefsten- Sohle aufgebrochen..
1964 erfolgte der Durchschlag zu Carl Funke auf der anderen Seite des Baldeneysees. 1967 kam der Verbund mit Carl Funke (vgl. Seezechen) und 1972 wurde die Förderung auf Ver. Pörtingsiepen eingestellt.

Seit 1. Oktober 2007 erinnert ein Geocache an die Lage des Schacht 1

Quelle: Die Blauen Bücher, Die alten Zechen an der Ruhr (Die Blauen Bücher)

Weitere links
Chronik der Zeche Pörtingsiepen
Pörtingsiepen in der Wikipedia

Geocache Pörtingsiepen: GC16BXY

Bildergallerie

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